Wie viel kostet ein Zahnimplantat?

Der Preis eines Implantats wird durch mehrere Faktoren beeinflusst: Art des zu setzenden Implantats, da es auch bei einem einzigen Hersteller Implantate zu unterschiedlichem Preis gibt. Ein weiterer Faktor ist, ob ein Knochenersatz nötig ist und wenn ja, welche Operation und welches Material (z.B. Knochenersatzmaterial, Membran usw.) erforderlich ist.


Was bedeutet ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist Schrauben aus flächenbehandeltem Titan (Zirkon), gegenüber denen es keine Immunantwort gibt (sie werden nicht abgestossen). Wir müssen uns das Implantat als eine Zahnwurzel vorstellen, auf deren speziellen Oberfläche der Knochen wachsen kann, sodass es eine entsprechende Grundlage für den Zahnersatz sichern kann.

Wie lange dauert die Setzung eines Zahnimplantates?

Die Implantation eines Implantats kann im einfachsten Fall bis zu 10-15 Minuten dauern, bei mehreren Implantaten, oder bei komplizierteren Operationen mit Knochenersatz kann die Implantation 2 Stunden dauern.


Ist die Implantatsetzung schmerzhaft? Wie lange schmerzt es nach der Zahnimplantation?

Schmerzen können an den Tagen nach der Operation auftreten, die von der Art der Implantation und persönlicher Neigung abhängen. Sie sind jedoch mit Schmerzmitteln oder Eis entsprechend zu behandeln. In einigen Fällen ist eine ausgebreitete Operation nötig, in anderen Fällen können die Implantate sogar ohne Schnitt mit einer digital geplanten Schablone gesetzt werden. Im letzteren Fall gibt es wesentlich wenigere Beschwerden oder sogar keine. Im Allgemeinen kann man behaupten, dass die Beschwerden am Tag der Operation bzw. an den nachfolgenden 2-3 Tagen am häufigsten vorkommen. Die Schwellung nach der Operation ist am 2. Tag nach der OP am grössten.


Wie lange hält ein Zahnimplantat?

Voraussichtlich hält ein Implantat dank der Entwicklung der Techniken und der Stoffe immer länger; das wird vor allem durch den Implantattyp, die Mundhygiene und die entsprechende Kooperation sowie durch persönliche biologische Eigenschaften (Gewebe, allgemeine Krankheiten) und die entsprechende Planung und Vorbereitung beeinflusst. Die voraussichtliche Lebensdauer ist ähnlich oder länger als bei den Zahnersätzen auf eigenen Zähnen, im Durchschnitt 15 Jahre. Das hängt aber wesentlich von der regelmäßigen und unentbehrlichen Kontrolle ab.


Was kann man nach einer Operation eines Zahnimplantates essen?

Nach einer Kieferoperation sollte man Püriertes essen. Wenn der Eingriff nur eine Seite betroffen hat, kann man auf der anderen Seite kauen. Man sollte Milch, Milchprodukte, heiße Speisen und Getränke und Alkohol vermeiden. Es ist ratsam, eher viel Gemüse und leichtere Speisen zu essen (Suppen, Eintopfgerichte, weißes Fleisch) Rauchen ist strengstens verboten! Nach den Mahlzeiten ist es ratsam, die Zähne und den operierten Bereich vorsichtig zu putzen sowie mit Mundspülung den Mund zu spülen (Curasept, Corsodyl).


Wie viel kostet einen Zahn durch ein Zahnimplantat zu ersetzen?

Bei einem Ersatz durch Zahnimplantat sind mehrere Posten zu unterscheiden: Zahnimplantat, Aufbau oder Zwischenglied (je nach dem Typ und Material des Zahnimplantats) und Zahnersatz (Krone, Brücke usw.) Die letzteren zwei Posten erscheinen oft als gemeinsame Kosten. Wegen zahlreicher Möglichkeiten müssen wir diese Kosten aber getrennt aufzählen, damit wir unseren Patienten die beste Lösung bieten können.


Wie funktioniert ein Zahnimplantat? Was ist ein Zahnimplantat?

Das Zahnimplantat ist eigentlich eine künstliche Zahnwurzel, eine Schraube aus Titan, die in den Kieferknochen oder darunter implementiert wird und die in 6-12 Wochen in den Knochen einheilt. Die Durchschnittslänge der Implantate beträgt 8-14 mm, der Durchmesser 3-5 mm. Später werden ins Implantat die verschiedenen Elemente eingesetzt, im Allgemeinen mit kleineren Schrauben (Schraube in der Schraube), und auf diesem Aufbaukörper werden dann eine ästhetische Krone oder sonstiger Zahnersatz aufgebracht.


Wie merkt man, dass es Probleme mit dem Zahnimplantat gibt? Was sind die Zeichen, wenn eine Implantatsetzung nicht erfolgreich ist? 

Leider in den meisten Fällen kann man das nicht merken, deshalb ist die regelmäßige Kontrolle und Röntgenaufnahmen erforderlich. Sollten Sie Zahnfleischblutung oder sonstige Probleme haben, kommen Sie unbedingt vorbei!


Was bedeutet der Knochenersatz bei einer Implantatsetzung?

Wenn es für die Implantatsetzung kein genügendes Knochenvermögen gibt, ist ein sogenannter Knochenersatz nötig. Für die meisten Knochenersatzmaterialien wird ein handelsüblicher, vom Tier (oder Mensch) gewonnener Knochen verwendet. Ausserdem gibt es auch künstliche, synthetische Knochenersatzmaterialien. Insgesamt kann man behaupten, dass diese Knochenersatzmaterialien körnig sind und ein Gerüst für die Einheilung in den Knochen sichern. Resorptionszeit ist unterschiedlich.


Wie wird die Krone zum Zahnimplantat befestigt?

Unter den fixierten Zahnersätzen gibt es geklebte und geschraubte Ersätze. Im Allgemeinen werden letztere bevorzugt, da der Ersatz im Späteren entfernt und wenn nötig repariert werden kann. In bestimmten Fällen (wegen Achsenstand der Implantate) ist die Setzung eines verschraubten Ersatzes nicht möglich, dann wir ein herkömmlicher, sogenannter geklebter Zahnersatz gefertigt, d.h. die Krone, Brückenersatz wird auf dem Aufbaukörper, der ins Implantat eingesetzt wird, zementiert. Die herausnehmbaren Zahnersätze werden grundsätzlich mit verschiedenen Zwischengliedern zum Implantat fixiert. Diese Befestigungselemente sind lösbar, ihre Stärke ist durch Kunststoffeinlagen einzustellen.


Was ist ein Implantataufbau (Abutment)?

Der Implantataufbau oder Zwischenglied ist ein Spezialteil, der ins Implantat verschraubt wird. Es ist wichtig, wie das Abutment gefertigt ist, da er durch das Zahnfleisch geht und den Grund für den Zahnersatz sichert. Er kann aus mehreren Materialien gefertigt werden, meistens aus Titan oder Zirkon. Letzteres ist aus ästhetischen Gründen wichtig und das Zahnfleisch sitzt darauf auch «besser». Ausserdem gibt es vorläufige Aufbaus zu den vorläufigen Zahnersätzen bzw. spezielle Fixierelemente und die sog. Locatoren usw. zu den herausnehmbaren Ersätzen.


Was ist zu tun, wenn das Zahnimplantat herausfällt oder abgestossen wird?

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass das Implantat nicht in den Knochen einheilt und abgestossen wird. Das hat verschiedene Gründe: Das Implantat wurde belastet, der Patient hat sein Gebiss benutzt, obwohl es nicht gestattet war; Infektion; Rauchen usw. Leider kommen selten auch Fälle vor, wenn der Grund, warum ein Implantat abgestossen wurde, nicht zu finden ist. Ein Implantatverlust bedeutet jedoch nicht, dass die Behandlung nicht erfolgreich wiederholt werden kann. Normalerweise muss man einige Monate warten und nach einer erneuten radiologischen Untersuchung kann die Behandlung wieder geplant werden. Die häufigsten Gründe, die eine erfolgreiche Behandlung gefährden: nicht geeignete Mundhygiene, Rauchen, Nichtbeachtung der zahnärztlichen Anweisungen, Diabetes, Erkrankung des Immunsystems.


Was ist zu tun, wenn sich die Schraube des Zahnimplantats lockert oder herausfällt?

Die regelmässige Kontrolle ist auch daher sehr wichtig, weil sich bei einem verschraubten Ersatz die Schrauben lockern können. Sehr selten kann es vorkommen (besonders wenn die Schraubenöffnung nicht verschlossen ist), dass die Schraube herausfällt. In diesem Fall kann auch der Ersatz herunterfallen. Wenn es keine sonstigen Komplikationen gibt, ist die Schraube zu ersetzen, es können aber Komplikationen vorkommen.


Was sollte man wählen: ein Zahnimplantat oder eine Brücke? Was sind die Vor- und Nachteile?

Wann soll man statt Brücke ein Zahnimplantat wählen? Zum Beispiel, wenn bei einer Einzellücke die Nachbarzähne unversehrt und die Gewebe geeignet sind, wenn die Nachbarzähne destruiert sind, evtl. sich eine Krone auf ihnen befindet, die sich lohnt zu tauschen und ein Brückenersatz eine einfachere Lösung ist. In jedem Fall ist eine persönliche Erwägung erforderlich, anhand der entsprechenden Informationen entscheidet immer der Patient.


Wie sollte die Entzündung im Umfeld des Implantats (Periimplantitis) behandelt werden?

Wie bei den Zahnbetterkrankungen kann auch im Umfeld der Implantate Entzündung entstehen, das sog. Periimplantitis. Es gibt unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, aber wenn die Erkrankung entstand, ist die volle Heilung nicht einfach. Es gibt verschiedene Verfahrung zur Reinigung und Desinfizierung der Implantatsoberfläche sowie zur Wiederherstellung der Gewebe. Am sichersten ist es jedoch die Vorbeugung!


Was geschieht, wenn man die fehlenden Zähne durch keine Zahnimplantate oder Brücke ersetzt?

Die Versäumung des möglichst schnellen Zahnersetzens hat schwere Folgen. Erstens wachsen die Nachbarzähne in die Zahnlücke hinein, wodurch sich der ganze Zusammenbiss ändert und das Gleichgewicht auf den beiden Seiten kippt.


Wie lange muss man nach einer Zahnextraktion (Zahnentfernung) warten (wie lange dauert danach die Heilung), bis das Zahnimplantat gesetzt werden kann?

Es gibt grundsätzlich drei Optionen für die Wartezeit zwischen der Zahnextraktion und der Implantatsetzung:

Sofortiges Implementieren: Im Optimalfall kann das Implantat sofort gesetzt werden. Voraussetzung: geeignetes Knochengewebe, einfache, atraumatische Zahnextraktion, keine Entzündung im Umfeld.

Früheres Implementieren: Wenn es eine Entzündung gab oder die Weichgewebe nicht optimal sind, aber der Knochen als geeignet zu sein scheint, ist es genügend, nach Zahnextraktion 2-3 Wochen zu warten. 

Herkömmlich lohnt es sich aber mindestens 3 Monate zu warten, damit die Zahnhöhle vollkommen einheilt.